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Distrikt 1800

   Forschungsprojekt "Rotary und Nationalsozialismus"

Im Oktoberheft 2015 des Rotary Magazins hatte Kurt-Jürgen Maaß dazu aufgerufen, die Geschichte Rotarys in Deutschland unter dem Einfluss des Nationalsozialismus offen und kritisch aufzuarbeiten.  Seine Initiative fand Resonanz bei den Clubs und wurde von Historikern aufgegriffen. Zu einem ersten Expertentreffen trafen sich im März 2016 bei der Volkswagen-Stiftung in Hannover Rotarier aus 13 Rotary Clubs, Vertreter des Deutschen Governorrats sowie des Länderausschusses Deutschland-Israel. Unter Moderation von Prof. Carl-Hans Hauptmeyer, Historisches Seminar der Leibniz-Universität Hannover, wurde ein modulares Projekt zur systematischen Aufarbeitung.vereinbart. Zur Zeit arbeiten ca. 50 Rotarier an dieser Projektgruppe mit. ---> zur Projektbeschreibung

---> passwortgeschützter Bereich

(interner Bereich für die Mitglieder der Projektgruppe: Zugang zur Datenbank, Sitzungsprotokolle, Ideen, "work in progress", Mitgliederverzeichnisse, nicht-öffentliche und besonders geschützte Dokumente)

öffentlich zugänglicher Bereich:

---> Projekt-Kurznachrichten (Blog) und ein kurzer historischer Überblick

Wenn Sie sich schnell eine Übersicht über den Verlauf des Projekts, Planungen und (Zwischen-) Ergebnisse verschaffen möchten, schauen Sie in unseren Blog!

---> Mitglieder der Projektgruppe mit ihren Arbeitsschwerpunkten.

Falls Sie an Aspekten des Themas interessiert sind und vielleicht als Historiker oder Club-Archivar an der Aufarbeitung der Vergangenheit eines Altclubs mitarbeiten möchten, lassen Sie es uns bitte wissen oder kontaktieren Sie Ihnen bekannte Mitglieder der Forschungsgruppe.

Veröffentlichungen, Vorträge, Arbeitspapiere

Die seit 1929 vorliegenden Mitgliederverzeichnisse der 57 Clubs wurden eingescannt und durchsuchbar gemacht Sie sind, nach Jahren und Clubs geordnet (intern, passwortgeschützt).

Soweit Dokumente online verfügbar sind, kann man sie auch direkt herunterladen. Noch nicht freigegebene Dokumente sind im geschützten Bereich den Mitgliedern der Forschungsgruppe mit Passwort zugänglich. Das betrifft auch die dem Datenschutz unterliegenden Akten und Mitgliederverzeichnisse. Auf begründeten Antrag kann für Recherchen ein Passwort vergeben werden. ---> peter@diepold.de

Spenden?

Wenn Ihnen das Thema der Bewahrung rotarischer Ideale in Zeiten der Diskriminierung am Herzen liegt, können Sie sich als Person oder Club an einem "crowd funding" zur Finanzierung einer wissenschaftlichen Hilfskraft für die Bearbeitung und Zusammenfassung der Ergebnisse beteiligen. Der Rotary Deutschland Gemeindienst (RDG) hat dafür ein Spendenkonto eingerichtet:

RDG Düsseldorf, IBAN DE80 3007 0010 0394 1200 00
Verwendungszweck: Projekt P2410: Völkerverständigung + Clubnummer des Spenders
Spendenbescheinigung wird ausgestellt bei > € 200; darunter genügt der Überweisungsbeleg